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Persönliche Erfahrungen einer Recruiterin in München

Die ganz klassische Beschreibung eines Recruiters bezeichnet diesen als eine Person, die sich um Stellenangebote in Unternehmen oder Organisationen kümmert. Die Tätigkeit eines Recruiters umfasst die Überprüfung der Berufserfahrungen des Kandidaten, das Aushandeln von Gehältern und die Vermittlung von Kandidaten in akzeptable Beschäftigungspositionen. Oftmals erhalten Recruiter eine Gebühr von den anstellenden Arbeitgebern.

Laura Etterer, bei der Prokontex GmbH in München als Recruiterin angestellt, sagt: Wenn ich mich als Recruiterin bezeichne, sehe ich oft verdutzte Gesichter, gefolgt von der Frage: Bist du ein Headhunter?

Laura Etterer - Prokontex Recruiterin

Laura Etterer – Prokontex Recruiterin München

In unserer aktuellen Arbeitswelt herrscht immer noch ein sehr großer Mangel an Fachkräften. Oft hat dies auch einfach damit zu tun, dass die Arbeitnehmer in ihren Unternehmen sehr zufrieden sind oder aus Scheu vor etwas Neuem nicht wechselbereit sind. Wir Menschen sind schließlich zweifelsohne Gewohnheitstiere und werden nicht sehr gerne aus unserem Umfeld herausgerissen.

Genau da kommt dann ein Recruiter ins Spiel. Dessen Aufgabe ist es, geeignete Arbeitskräfte zu finden, die alle gewünschten Anforderungen des jeweiligen Unternehmens mitbringen.

Anders als bei einem Headhunter geht es hierbei nicht um namhafte Seniorpositionen, bei denen der Headhunter nach erfolgreicher Vermittlung eine exorbitante Prämie erhält, sondern es geht bei uns um jegliche kaufmännischen Positionen, sowohl im Rahmen der Arbeitnehmerüberlassung (Zeitarbeit), als auch in der Direktvermittlung.

Die Suche bei der Prokontex erfolgt über die digitalen Netzwerke wie Monster, XING und Stepstone sowie über einen internen Bewerberpool.

DER LEBENSLAUF IST DAS ZIEL!

Natürlich ist das Suchen und Finden nicht die größte Herausforderung. Die Schwierigkeit liegt darin, eine Kontaktanfrage so zu formulieren, dass es dem „Bewerber“ attraktiv genug erscheint, diese dann auch zu beantworten. Ziel ist es also Interesse bei den Kandidaten zu wecken mit der Folge, ihren Lebenslauf zu erhalten.

FREIE ARBEITSGESTALTUNG UND DIE MÖGLICHKEIT SICH ZU ENTWICKELN

Die Prokontex GmbH ist ein Unternehmen, in dem sich ein Recruiter eigenständig entwickeln kann. Es gibt keine starren Richtlinien was richtig oder falsch, gut oder schlecht, lohnenswert ist oder nicht, denn jede neue Idee ist willkommen und kann frei verantwortlich umgesetzt werden. Hier kann sich jeder neu erfinden. Jede Persönlichkeit hat seine eigene Art um mit Mitmenschen zu kommunizieren, und genau das ist bei der Prokontex wichtig. Jeder darf seinen eigenen Stil entwickeln und anhand seiner Erfolge oder Misserfolge abschätzen, wie er oder sie es das nächste Mal besser machen kann.

Mit der Zeit lernt man, welche Lebensläufe und Persönlichkeiten zu welchen Unternehmen passen, worauf es, bei welchem Beruf wirklich ankommt und wann ein geäußerter Gehaltswunsch legitim ist und wann nicht.

Natürlich passiert es leider auch, dass Kandidaten es sich spontan noch anders überlegen. Doch dennoch sollte man nicht verzweifeln, sondern einen Nutzen daraus ziehen, damit sich diese Erfahrung nicht wiederholt.

ZUHÖREN IST WICHTIG!

 Das aller Wichtigste um der Bezeichnung „Recruiter“ gerecht zu werden, ist es meiner Meinung nach den Bewerbern zuzuhören , erklärt Laura Etterer. Man lernt Menschen nur kennen, indem man sich völlig auf Sie einlässt, man muss versuchen herauszuhören was Sie sich in ihrem Berufsleben noch wünschen und wo sie wirklich hin wollen, denn nur dadurch wird man sowohl den Ansprüchen des Bewerbers als auch denen der Unternehmen gerecht.

QUALITÄT VOR QUANTITÄT

Es geht nicht darum auf Biegen und Brechen irgendeinen Kandidaten für eine beliebige Stelle zu finden, sondern darum DEN einen Kandidaten zu finden, der sowohl menschlich als auch bezüglich seiner Kompetenzen perfekt passt.

SOCIAL RECRUITING

Weiter erzählt Laura:Ich rekrutiere sehr gerne über XING. Aus Erfahrung kann ich sagen, dass es sehr wichtig ist keine Standardmails zu verfassen, sondern auf die einzelnen Lebensläufe und Daten der Kandidaten einzugehen.

Niemand will sich fühlen wie einer von vielen, daher ist die Rückmeldung bei persönlichen Emails oftmals viel höher. Hier gilt Qualität vor Quantität.

RECRUITING & QUEREINSTIEG

Abschließend erklärt uns Laura Etterer noch: Als Quereinsteigerin im Recruiting, bereitet es mir viel Freude immer wieder neue Erfahrungen zu machen. Ich habe das Gefühl hier lernt man wirklich nie aus. Nicht nur, weil wir mit verschiedenen Unternehmen zusammenarbeiten, sondern auch weil es vielseitige Stellenangebote gibt und man immer wieder viel Neues erfahren kann.

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Comments
  • Caro
    Antworten

    Daumen hoch für diesen Beitrag! Klasse Content, ich hoffe hier kommen in Zukunft noch viele weitere Beiträge! 🙂

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